Ein mögliches Zuhause für das Hospiz Wetterau
Nach intensiver Suche hat sich das Kloster Engelthal als ein potenziell geeigneter Standort herausgestellt. Die besondere Atmosphäre der Klosteranlage, die lange von Benediktinerinnen bewohnt wurde, könnte – sofern alle Voraussetzungen erfüllt werden – einen würdevollen Rahmen für die Begleitung schwerkranker Menschen bieten.
Ob das Hospiz im Kloster Engelthal tatsächlich realisiert werden kann, ist derzeit jedoch offen. Verschiedene fachliche, wirtschaftliche und rechtliche Fragen müssen noch geklärt werden. Insbesondere die Finanzierung und die Zustimmung der Krankenkassen spielen dabei eine entscheidende Rolle. Erst wenn alle Rahmenbedingungen gesichert sind, kann eine endgültige Entscheidung über die Umsetzung getroffen werden.
Was bedeutet Hospizarbeit?
Hospize sind Orte der Geborgenheit für Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Hier stehen Würde, Schmerzfreiheit und individuelle Begleitung im Mittelpunkt. Die Palliativversorgung lindert Beschwerden und schafft eine Atmosphäre, in der ein selbstbestimmtes Leben bis zuletzt möglich ist. Auch Angehörige erhalten Unterstützung und Entlastung. Hospizarbeit bedeutet nicht nur Sterbebegleitung – sie schenkt Lebensqualität bis zum Schluss.
Durch Zusammenarbeit mehrerer Organisationen denkbar
Die Umsetzung des Hospizprojekts im Kloster Engelthal ist nur in Kooperation mit verschiedenen regionalen Partnern möglich. Bereits heute wirken mehrere Akteure unterstützend an den Konzepten und Überlegungen mit:
- Stiftung Abtei Kloster Engelthal
Diese Stiftung wurde gegründet, um den Erhalt und die Förderung des klösterlichen Lebens sicherzustellen. Sie unterstützt Projekte, die das kulturelle und spirituelle Erbe des Klosters bewahren.
- Förderverein Hospiz Wetterau e.V.
Der Förderverein engagiert sich aktiv für die Unterstützung und Förderung des Hospizprojekts in der Region. Seit seiner Gründung hat er kontinuierlich an Mitgliedern gewonnen.
- Evangelisches Dekanat Büdinger Land
Das Dekanat engagiert sich aktiv in der Arbeitsgruppe „Hospiz Büdinger Land“, die sich mit der Planung und Umsetzung des Hospizprojekts befasst. Diese Arbeitsgruppe besteht aus verschiedenen regionalen Akteuren, darunter das Dekanat, die Stadt Büdingen und weitere Partner.
- Stadt Büdingen
Die Stadt Büdingen ist ebenfalls Teil der Arbeitsgruppe „Hospiz Büdinger Land“ und unterstützt das Projekt. Die Zusammenarbeit mit kommunalen Partnern ist entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung des Hospizprojekts.
- EKHN – Fachstelle Hospiz
Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) verfügt über Fachstellen, die Hospizarbeit und Palliativversorgung unterstützen. Diese Fachstellen bieten Beratung, Vernetzung und Fortbildung für Hospizinitiativen und begleiten Projekte wie das Hospiz Wetterau mit ihrer Expertise.
Unterstützen Sie unser Vorhaben
Die Realisierung des Hospizes erfordert finanzielle Unterstützung. Ihre Spende hilft uns, dieses wichtige Projekt umzusetzen und Menschen in schwierigen Lebenssituationen beizustehen.
Bankverbindung:
Regionale Diakonie Oberhessen
Evangelische Bank eG
IBAN: DE23 5206 0410 0405 0302 69
Regionale Diakonie Oberhessen
Zentraler Kontakt Regionale Diakonie Oberhessen
Saarstraße 55
61169 Friedberg
Hintergrund: Geschichte des Klosters Engelthal
Das Kloster Engelthal blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. 1268 von Zisterzienserinnen gegründet, wurde es nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges im Stil des Spätbarock wiederaufgebaut. Nach der Säkularisation 1803 erlebte es verschiedene Nutzungen, bevor 1962 Benediktinerinnen einzogen und es zu einem Ort des Gebets und der Begegnung machten.
